Wetter-Jahr 2013

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wetter informationen  

von Meteo - Sarret - 180  aus  Bullay, dem Tor zur Mittelmosel

Standort: 180 m über NN


Aktuelles und Wissenswertes:

 

am

Jahr 2013

langjähriger
Durchschnitt

Durchschnittstemperatur

 

           10,4 °C          

10,3 °C

tiefste Temperatur

15.3.13

-9,8 °C

-12,3 °C

höchste Temperatur

02.8.13

37,2 °C

35,5 °C

Sonnenscheindauer    ca.

 

1429,0 Std.

1723,1 Std.

Niederschlag

 

   887,0 l/qm

837,4 l/qm

Tage mit Niederschlag

 

153

175

Frühnebeltage

 

38

74

Sommertage über 25°C

 

65

57

Hitzetage über 30°C

 

25

17

Frosttage  Min. unter 0°C

 

73

64

Eistage  Max. unter 0°C

 

15

14


Das Wetter im Jahre 2013 war extrem wechselhaft. Nach einem langen, aber nicht sehr kalten Winter folgte ein feuchter und unterkühlter Frühling. Der Sommer zeigte sich sehr differenziert. Kühl und regnerisch wechselte oft mit sonnig und heiß. Ihm folgte ein sehr nasser und sonnenscheinarmer Herbst. Die Durchschnittstemperatur des Jahres war fast mit dem langjährigen Mittel identisch, während die Sonne ca. 294 Stunden weniger schien. Der geringe Niederschlagsüberschuss von ca. 50 l/qm resultiert in der Hauptsache von den Regenmengen im Herbst.

Mittleres Minimum in 2013:   6,3° C  (langj. Mittel  6,0° C)            Mittleres Maximum in 2013:  14,5° C  (langj. Mittel  14,7° C)

Das Wetter-Jahr 2013 im Detail:

Monatswerte - Durchschnitt

2013

Temp.   Min. °C

Temp.   Max. °C

Temp.  Mittel-wert°C

Luft- druck  hPa

Tendenz

rel.Luft-  feuchte % im Mittel

Windst. Beaufort

Sonnen- Stunden

Nieder-  schlag   Ltr./qm

Regentage

Nebeltage

Sommertage

Hitzetage

Frosttage

Eistage

Januar

0,3

3,4

1,9

1016

+0

85

2,3

11,0

64,5

13

1

0

0

6

11

Februar

-1,3

2,9

0,8

1016

+0

80

2,2

33,5

37,0

15

2

0

0

13

3

März

-1,0

7,4

3,2

1009

-0

70

2,3

109,5

40,3

13

0

0

0

21

1

April

4,9

15,0

9,9

1016

+0

65

2,7

141,0

61,5

11

2

3

0

6

0

Mai

8,2

17,8

13,0

1012

-0

73

2,3

113,5

131,5

17

1

2

0

0

0

Juni

11,6

23,1

17,3

1019

+1

71

2,4

194,0

124,0

11

1

7

3

0

0

Juli

14,6

28,7

21,6

1020

-0

66

2,3

311,5

28,5

8

4

11

15

0

0

August

12,9

26,3

19,6

1018

+0

67

2,0

216,5

50,0

9

2

15

4

0

0

September

10,8

20,4

15,6

1016

-0

76

2,2

136,0

98,5

12

7

2

3

0

0

Oktober

9,2

15,7

12,4

1016

+0

83

2,2

86,5

129,5

16

4

0

0

0

0

November

3,6

7,3

5,5

1018

+0

86

2,3

33,5

72,5

19

6

0

0

4

0

Dezember

2,3

6,1

4,2

1021

-0

86

2,3

42,5

49,2

9

8

0

0

8

0

                               

Jahreswerte

6,3

14,5

10,4

1016

+0

76

2,0

1429,0

887,0

153

38

40

25

58

15

Minimum

-1,3

2,9

0,8

1009

-0

65

2,0

11,0

28,5

8

0

0

0

0

0

Maximum

14,6

28,7

21,6

1021

+1

86

2,7

311,5

131,5

19

8

15

15

21

11

Im Januar 2013 setzte sich die wolkenreiche, hochnebelartige und sonnenscheinarme Witterung des Vormonats fort. Die Sonnenscheindauer verringerte sich sogar auf nur 11 Std. (31,5 im Dez. 2012).  Noch niedrigere Sonnenstunden verzeichnete der Deutsche Wetterdienst im Januar 1900 in Karlsruhe mit 5,4 Stunden. Vom 11. bis 27. erreichte uns eine relativ schwache Kältewelle mit leichtem bis mäßigem Dauerfrost und Schneefällen. Temperatur- und niederschlagsmäßig  liegt dieser Januar im langjährigen Mittel. Die Niederschläge am Ende des Monats fielen meist als Regen zum Teil mit sehr viel Wind und Sturm. Regenreichster Tag war der 29. Januar  mit 17,5 Liter pro qm.

Auch im Februar 2013 setzte sich das wolkige, hochnebelige und trübe Wetter der Vormonate fort.  Abgesehen von einigen Tagen am Anfang und Ende des Monats war es überwiegend frostig mit Schneefällen. Niederschlag und Sonnenschein lagen weit unter der Norm. Auch die Mitteltemperatur lag im negativen Bereich. Niederschlagreichster Tag war der 5. mit 8,5 l/qm.

Das Kriterium des Winters 2012/13 (Dez.-Feb.) war die wolkenreiche und sonnenscheinarme Witterung. Seit den Wetteraufzeichnungen 1977 in Bullay schien die Sonne noch nie so wenig wie in diesem Winter: 76 Stunden (190,5).  Bei 59 Frosttagen (43)  entsprach die Mitteltemperatur mit 2,1°C präzise dem langjährigen Mittel. Die Niederschläge lagen mit 236,0 l/qm (231,5) fast im langjährigen Durchschnitt. Die tiefste Temperatur dieses Winters wurde am 13.12. mit minus 9,0°C, die höchste am 25.12. mit 12,5°C gemessen.  ( Mittelwerte der letzten 30 Jahre in Klammern).

Hoher Luftdruck im Norden und tiefer im Süden Europas sind die Kriterien dieses März-Winters 2013. Die dadurch entstandene Nord-Ost-Luftströmung ließ die Temperatur gegenüber dem langjährigen Mittel um ganze 3°C sinken. Durchweg gab es leichte bis mäßige Nachtfröste und Tageshöchsttemperaturen kurz über dem Gefrierpunkt. Ein Hauch von Frühling erreichte uns vom 4.-9. mit Temperaturen um 18°C. Sonnenscheindauer und Niederschlag waren im Vergleich zum Durchschnitt im Minus. Die relativ wenigen Niederschläge fielen in Form von Schnee. Die Tageshöchstmenge am 12. im Dauerschneefall mit 12/lqm. In unserer Region waren in den letzten 60 Jahren nur die März-Monate 1987 (1,7), 1962 (1,9), 1971 u. 1958 (2,3), 1955 (2,4), 1970 (2,7) und 1964 (3,1°C) kälter. (Quelle: vor 1977 Deutscher Wetterdienst, Trier).

Im April 2013, wie auch in den Vormonaten, war die Sonnenscheindauer gegenüber dem 30-jährigen Mittel reduziert, während  Temperatur und Niederschläge in diesem Monat etwa der Norm entsprachen. Regenhöhepunkte waren der 11. mit 16,0 und der 26. mit 20,0 l/qm.

Mit 2 Sommertagen in der ersten Woche des  Mai 2013  fing der Wonnemonat nach den sonnenscheinarmen und relativ kalten Vormonaten sehr gut an. Ab 7. bis zum Ende  erreichten uns  dann  Kälte und außergewöhnlich viel Regen. Ein Tief löste das nächste ab. Hoher Luftdruck war Mangelware. 1024 h/Pa am 5. war der einzige Lichtblick. Die höchste Menge Niederschlag fiel am 19. mit 43 l/qm. Temperatur und Sonnenscheindauer blieben weit hinter den langjährigen Werten zurück.

Auch der Frühling 2013 (März-Mai) blieb mit  einer Durchschnittstemperatur von 8,7°C (10,2) mit 1,5°C unter der Norm. Das gleiche gilt für die Sonnenscheindauer mit  364 Stunden (530,5). Noch weniger schien die Sonne im Jahre 1986 mit 329,5 Stunden. Die Niederschlagsmenge lag mit 233,3 l/qm (194,4) über dem 30-jährigen Mittel. Tiefere Temperaturen wurden in den Frühjahren 1987 mit 7,7, 1986 mit 8,3 und 1996 mit 8,4°C gemessen. (Langjährige Mittelwerte in Klammern).

Statistisch gesehen entsprach der Juni 2013 temperaturmäßig in etwa dem langjährigen Mittel, tatsächlich war er aber sehr eigenwillig. Zwei kurzen, mit sehr hohen Temperaturen verbundenen Hitzewellen (vom 5.bis 8. und 16. bis 20.) standen dem großen Rest des Monat „für die Jahreszeit zu kühle Temperaturen“ gegenüber. Auch eine seltene, sogenannte Tropennacht (Temp.>20°C) wurde am 19. mit 20,4° gemessen.  Fast 80% der reichlichen Niederschläge dieses Monats (95,5 l/qm)  fielen an 3 Tagen  und zwar am 9., 13. und 20.. Die Tageshöchstmenge von 63,5 l/qm erreichte uns am 20. in drei Schüben, morgens, mittags und abends mit Gewitter und Hagel. Dies war der höchste Niederschlag an einem Tag seit den Wetteraufzeichnungen 1977 in Bullay. Weitere Höchstmengen: am 19.6.1977 = 63,0 und am 20.12.1993 = 58,0 l/qm. Die Sonnenscheindauer war  in diesem Monat, wie auch in den ersten 5 Monaten dieses Jahres,  negativ.

Der Juli 2013 war ein echter Hochsommermonat mit wenig Regen und üppigem Sonnenschein. Eine lange Hitzewelle  reichte  fast über den ganzen Monat mit Tageshöchsttemperaturen zwischen 25 uns 35°C. Nur am Anfang und am Ende des Monats fiel der wenige Niederschlag mit der Tageshöchstmenge am 3. von 15 l/qm. Am 22., 24. und 29. gab es leichte Gewitter. In den letzten 30 Jahren überschritten 14 Julimonate die heutige durchschnittliche 19,5°-Marke. Die Höhepunkte der Sonnen-scheindauer waren im Juli 1994 = 330 Std., 2006 = 329  und 1990 = 307 Stunden.

Annähernd langjährige Normalwerte wurden im  August 2013  gemessen.  Der Monat war ein wenig zu warm, etwas zu trocken und an der Sonnenscheindauer fehlten auch nur einige Stunden. Der Regen fiel an 9 Tagen; die größte Tagesmenge am 12. mit 19 l/qm. Anfang des Monats wurden an 4 Tagen Gewitter registriert, am 2.8. mit Hagel. 

Der meteorologische Sommer 2013  (Juni-Aug.) reihte sich temperaturmäßig in eine Spitzenposition der letzten Jahrzehnte ein. 19,5°C ergab die Mitteltemperatur gegenüber dem langjährigen Durchschnitt von 18,7°C. Während die Niederschlagsmenge mit 202,5 l/qm (206,8) fast gleich blieb schien die Sonne mit 722 Stunden (665) doch ein wenig mehr. Der heißeste Tag dieses Sommers war mit 37,2°C der 2. August. (30-jährige Mittelwerte in Klammern).

Die „Regenzeit“ im  September 2013  dauerte vom 7. bis zum 18.. Die höchste Tagesmenge von 38,5 l/qm fiel mit einem Gewitter am 7. nach einer Woche mit sommerlichen Temperaturen von etwas über 30°C. Auch die letzte Dekade des Monats zeigte sich spätsommerlich. Während die Durchschnittstemperatur nur etwas über dem langjährigen Mittel lag, waren die Niederschläge doch sehr ergiebig. Die Sonnenscheindauer ließ einige Wünsche offen. Es gab 2 Gewittertage, am 7. und 16..

Der  Oktober 2013 war gemessen am langjährigen Mittel trotz geringer Sonneneinstrahlung zu warm und entschieden zu nass. Die Regenmengen fielen mit 2 Gewittertagen (19. und 22.) über den ganzen Monat verteilt. Den meisten Niederschlag innerhalb von 24 Stunden gab es am 14. mit 27,5 l/qm. Im Jahre 1998 regnete es 188 Liter, 1987 120 und 2002 104,5 Ltr. pro qm. Die Bandbreite der Durchschnittstemperaturen in den letzten 30 Oktobermonaten reicht von 7,6° C 1992 bis 14,0°C im Jahre 2006.

Während die Temperatur im  November 2013, bei 4 Tagen mit leichtem Nachtfrost am Ende des Monats, fast dem 30-jährigen Durchschnitt entsprach, war die Sonnenscheindauer durch Nebel und häufigen Hochnebel eher mäßig. Die Niederschlagsmenge lag etwas über dem langjährigen Mittel. Der Niederschlag fiel ausschließlich als Regen; der meiste in der 1. Dekade. Die höchste Tagesregenmenge wurde am 8. mit 10,5 l/qm registriert.

Der meteorologische Herbst 2013 (Sept.-Nov.) zeigte sich in diesem Jahr von seiner nassen Seite. 300,5 Liter Regen (206,4) pro qm fielen in diesem Zeitraum. Auch die Temperatur lag mit 11,2 °C (10,5) über der Norm. Wie auch im November lag auch hier  die Sonnenscheindauer mit 256 Stunden (321)  weit unter dem Durchschnitt. (30-jährige Mittelwerte in Klammern).

Begünstigt durch häufige Westwetterlagen mit Tiefdruckgebieten über dem Nordatlantik und hohem Luftdruck über dem Mittelmeer lag die lang-jährige Mitteltemperatur im Dezember 2013 um 1,8°C höher. Trotz fast ausgeglichener Sonnenscheindauer erreichte uns in diesem Monat an 17 Tagen kein Sonnenstrahl. Der relativ wenige Niederschlag fiel meist in der 2. Monatshälfte ausschließlich als Regen, was in einem Wintermonat auch eine Seltenheit darstellt. Die höchste Tagesmenge wurde am 28. mit 15 l/qm gemessen.

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http://www.wetter.com/wetter_aktuell/wetternetzwerk/station/1996/



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