Wetter-Jahr 2016

Zurück


wetter informationen

von Meteo - Sarret - 180 aus Bullay, dem Tor zur Mittelmosel

Standort: 180 m über NN


 

Aktuelles und Wissenswertes:

 

am

Jahr 2016

langjähriger
Durchschnitt

Durchschnittstemperatur

 

           11,3 °C          

10,7 °C

tiefste Temperatur

19.1.16

-8,6 °C

-11,7 °C

höchste Temperatur

27.8.16

37,4 °C

35,9 °C

Sonnenscheindauer  ca.

 

1444,5 Std.

1686,6 Std.

Niederschlag

 

   822,7 l/qm

827,0 l/qm

Tage mit Niederschlag

 

160

172

Frühnebeltage

 

59

71

Sommertage      über 25°C

 

71

80

Hitzetage             über 30°C

 

20

19

Frosttage            Min. unter 0°C

 

54

72

Eistage                Max. unter 0°C

 

7

12


Im Vergleich zum Vorjahr (11,5°C)  war das  Jahr 2016  mit der langjährigen Durchschnittstemperatur um 0,2°C kälter und nasser. Es fielen 83,7 l/qm mehr Niederschlag. Die Sonne schien 145 Stunden  weniger als 2015. Nach den milden Wintermonaten Januar und Februar folgte ein unterkühltes und nasses Frühjahr. Der Sommer zeigte sich in krassen Gegensätzen. Sintflutartige, auf eng begrenzte Gebiete beschränkte, katastophale Unwetter und kurze Hitzeperioden lösten sich ab. In diesem Jahr war es der „goldene September“ der den sonnigen, warmen und regenarmen Herbst prägte. Mit verhältnismäßig vielen Frosttagen ließ der Dezember schon einmal den Winter erahnen.   

Mittleres Minimum in 2016:   6,9° C  (langj. Mittel  6,2° C)   Mittleres Maximum in 2016:  15,6° C  (langj. Mittel 15,1° C)
 

2016

mittl. Temp.   Min. °C

mittl. Temp.   Max. °C

Temp.  Mittel-wert°C

mittl. Luft- druck  hPa

rel.Luft-  feuchte % im Mittel

mittlere Windrichtg.

Sonnen- Stunden

Nieder-  schlag   Ltr./qm

Regen-

tage

Nebel-

tage

Sommer-

tage

Hitze-

tage

Frost-

tage

Eis-

tage

Januar

1,3

5,9

3,6

1013

86

195,0

46,0

83,5

19

4

0

0

6

3

Februar

2,7

7,7

5,2

1012

80

181,6

58,5

114,0

15

1

0

0

8

0

März

1,6

9,2

5,4

1015

77

194,5

91,0

76,5

17

3

0

0

10

0

April

3,9

15,2

9,5

1014

70

190,5

127,5

66,5

13

4

0

0

7

0

Mai

9,3

21,2

15,3

1013

69

194,5

178,0

111,0

13

4

11

0

0

0

Juni

13,7

23,3

18,5

1015

77

199,5

133,0

143,2

20

4

7

1

0

0

Juli

14,4

26,6

20,5

1018

71

200,3

190,0

35,5

11

5

12

6

0

0

August

13,4

26,8

20,1

1020

69

197,4

220,0

29,0

10

6

11

8

0

0

September

12,1

25,6

18,8

1018

70

196,5

217,5

18,0

6

6

10

5

0

0

Oktober

6,9

13,7

10,3

1022

84

152,4

65,5

67,0

12

8

0

0

0

0

November

3,4

8,2

5,8

1017

85

177,0

65,5

62,0

16

5

0

0

5

0

Dezember

0,2

3,9

2,0

1031

90

177,1

52,0

16,5

8

9

0

0

11

4

                             

Jahreswerte

6,9

15,6

11,3

1017,4

77

188,0

1444,5

822,7

160

59

51

20

47

7

 

Der Januar 2016  begann mit 14 Regentagen bei relativ milden Temperaturen. Es folgte eine Woche mit leichtem bis mäßigem Nachtfrost und etwas Schnee. Der Monat verabschiedete sich dann wieder stark windig und mild.  Bemerkenswert ist die im Januar häufig aufgetretene Großwetterlage mit Tiefdruckgebieten im Norden und hohem Luftdruck im Süden Europas (Mittelmeer). Dadurch setzte eine lang anhaltende milde Südwestströmung ein.  Während die Temperatur  um 1,9°C über dem 30-jährigen Mittel lag, waren Sonnenscheindauer und Niederschläge (nur ca. 7% als Schnee) mit leichten Abweichungen im langjährigen Durchschnitt. Die höchste Tagesregenmenge fiel am 30. mit 16,0 l/qm.           
Mittleres Minimum:  1,3° C (langj. Mittel  -0,2°C)                          Mittleres Maximum:  5,9° C (langj. Mittel  4,0°C)


Mit einem kräftigen Temperaturplus gegenüber dem langjährigen Mittel endete der Februar 2016 trotz einigen leichten Nachtfrösten. Während die Sonnenscheindauer weit unter der Norm lag, regnete es im Überfluss,  so dass  die Mosel am Pegel Trier am 10. einen Höchststand  von  7,81 Meter  erreichte.  Ein sehr kurzes Winterintermezzo gab es am 19. mit einigen cm Schnee. Regenreichster Tag  war der 20. mit  27l/qm.
Mittleres Minimum:  2,7° C (langj. Mittel  -0,4°C)                         Mittleres Maximum:  7,7° C (langj. Mittel  5,7°C)

Hier im Südwesten war der meteorologische Winter 2015/16 (Dez.-Febr.) mit einer Mitteltemperatur von 5,5°C genauso mild wie der in den Jahren 2006/07. Es handelt sich hier um die beiden wärmsten Winter  seit den Wetteraufzeichnungen des DWD im Jahre 1876. Mit nur 3 Eistagen (Min. u. Max. unter 0°C) verabschiedete er sich mit folgenden Werten: Gesamt-Sonnenscheindauer 152,5 Stunden (180,3) und Niederschlagsmenge  244,5 l/qm (230,1). In diesem Winter wurde die tiefste Temperatur am 19.1.16 mit  -8,6°C und die höchste am 17.12.15 mit  14,2°C gemessen. (30-jährige Durchschnittswerte in Klammern). Quellennachweis: vor 1977 Deutscher Wetterdienst Trier und Karlsruhe.


Etwas unterkühlt zeigte sich der  März 2016  bei 10 Tagen mit leichtem Nachtfrost gegenüber dem 30-jährigen Mittel. Hierzu trug auch der fehlende Sonnenschein bei. Die üppigsten Niederschläge fielen am Anfang und am Ende des Monats. Vom 3.-8. gab es geringen Schneeregen. In der Mitte herrschte bei meist nördlicher Windrichtung eine  kalte Wetterphase. Die größten Tagesmengen an Regen fielen am 31.mit 14,5 und am 4.mit 14,0 l/qm.

Mittleres Minimum:  1,6° C (langj. Mittel  1,8°C)                          Mittleres Maximum:  9,2° C (langj. Mittel  11,0°C)

Der recht typische  April 2016  mit viel Wind, Nebel, Schauern, Dauerregen und natürlich auch etwas Sonne ging relativ kalt zu Ende. Am 12. erreichte uns ein Gewitter. Es gab in diesem Monat an 4 Tagen Graupel- und Schneeregen.  Mit 7 Tagen leichtem Nachtfrost war der April verglichen mit dem langjährigen Temperaturdurchschnitt zu kühl. Die Tageshöchstwerte lagen in der letzten Woche des Monats nur im einstelligen Bereich. Während die Sonnenscheindauer unter dem Mittel blieb,  ist  die Niederschlagsbilanz leicht   positiv. Die Tageshöchstmenge an Regen fiel am 30. mit 17,0 l/ qm.
Mittleres Minimum:  3,9° C (langj. Mittel  4,5°C)                          Mittleres Maximum:  15,2° C (langj. Mittel  16,0°C)

Temperaturmäßig lag der recht unbeständige und sehr wechselhafte  Mai 2016 gegenüber den Maimonaten der letzten 3 Jahre, die alle zu kühl waren, fast im langjährigen Mittel. An 4 Tagen (am 13., 27., 28. und 29.) erreichten uns mäßige Gewitter mit relativ viel Regen. Während die Sonnenscheindauer, verglichen mit der 30-jährigen Aufzeichnungsreihe, einiges zu wünschen übrig ließ, erhöhte sich die Niederschlagsmenge durch die am 29. und 30. gefallenen Regenmassen von ingesamt 66,0 l/qm enorm.
Mittleres Minimum:  9,3° C (langj. Mittel  8,6°C)                          Mittleres Maximum:  21,2° C (langj. Mittel  20,8°C)

Das meteorologische Frühjahr 2016 (1.März bis 31.Mai) war mit 10,0°C (10,5) gegenüber dem langjährigen Durchschnitt etwas zu kalt.  Hierzu trugen  die kalten Märztage bei.  Die einzelnen Werte:  Sonnenscheindauer 396,5 Std. (536,2), Niederschläge  253,0 l/qm (186,9), 17 Frosttage (14,5) und 11 Sommertage (9,7).  (30-jährige Mittelwerte in Klammern)                                       

Trotz mangelndem Sonnenschein, enormer Niederschläge mit Gewitter und nur mäßigen Tageshöchsttemperaturen zeigte sich der Juni 2016  im Vergleich mit dem 30-jährigen Mittel um fast 1°C zu warm, was auf die relativ milden Nachttemperaturen zurückzuführen ist.  Eine kurze Hitzewelle erreichte uns am 22.bis 24.. Die starke Niederschlagstätigkeit des Vormonats setzte sich auch im Juni fort.  In diesem Monat wurden 20 Regentage und 11 Tage mit Gewitter registriert. Die Niederschläge, örtlich sehr unterschiedlich, waren über den ganzen Juni verteilt. Der Schwerpunkt lag in der Mitte des Monats. Die Tageshöchstmenge fiel am 24. mit 23,5 l/qm. Die Mosel erreichte in Trier am 5. einen Pegelhöchststand von 6,78 m.
Mittleres Minimum:  13,7° C (langj. Mittel  11,5°C)                    Mittleres Maximum:  23,3° C (langj. Mittel  23,7°C)

 
Der  Juli 2016, äußerst unbeständig und sehr wechselhaft, passt zu dem  bisherigen Wetterablauf  dieses Sommers. Die Mitteltemperatur war gegenüber der langjährigen Norm leicht erhöht, während sich die Niederschläge in unserer näheren Region nach den nassen Vormonaten in Grenzen hielten und weit unter dem langjährigen Durchschnitt blieben. Vom 18.-25. Juli erreichte uns eine Hitzewelle  mit Tageshöchsttemperaturen weit über 30°C.   An 3 Tagen, am 12., 22. und am 28. wurden Gewitter registriert.   Niederschlagsreichster Tag war der  13. Juli mit 10,0 l/qm.  Viele Wolken, Ausläufer und Störungen atlantischer Tiefdruckgebiete,  reduzierten die mittlere Sonnenscheindauer.       
Mittleres Minimum:  14,4° C
(langj. Mittel  13,6°C)                    Mittleres Maximum:  26,6° C (langj. Mittel  25,9°C)


Zwei Hitzwellen dominierten im August 2016 und sorgten für eine im Vergleich zum langjährigen Durchschnitt fast ausgeglichene Temperaturbilanz. Auch die  Sonnenscheindauer bewegte sich im Mittel, während die Niederschläge weit darunter lagen. Die größte Tagesregenmenge fiel am 2. mit 13,5 l/qm. Ab diesem Datum war der Monat ausgesprochen trocken.
Mittleres Minimum:  13,4° C (langj. Mittel  13,1°C)                      Mittleres Maximum:  26,8° C (langj. Mittel  25,5°C)

Zum Schluss des meteorologischen Sommers 2016 (Juni-August) heizte der letzte Monat am Ende noch einmal kräftig ein.  Der Sommer    war, verglichen mit dem 30-jährigen Mittel trotz geringerer Sonnenscheindauer etwas zu warm. Die Regenmengen lagen mit 207,7 l/qm (208,4) im normalen Bereich. Die Durchschnittstemperatur betrug 19,7°C (19,0°). Die Sonne schien 543,0 Stunden (659,0)                             (30-jährige Durchschnittswerte 5n  Klammern).

Lange Schönwetterperioden mit viel Sonne und wenig Regen führten in diesem Jahr zum wärmsten September seit den Wetteraufzeich-nungen 1876. Regenreichster Tag war der 4.9. mit 7,5 l/qm, fast die Hälfte des Monatsniederschlags. Häufig auftretende, aus südlichen Breiten kommende warme Luftmassen, verbunden mit  intensiver Sonneneinstrahlung, sorgten in der ersten Monatshälfte für eine Hitzewelle mit Temperaturen zum Teil weit über 30°C. Die Nachttemperaturen lagen überwiegend zwischen 12 und 15°C in einem überdurchschnittlichen milden Bereich.
Mittleres Minimum:  12,1° C (langj. Mittel  10,1°C)                      Mittleres Maximum:  25,6° C (langj. Mittel  20,2°C)

Mit relativ wenig  Sonne,  vom 17.-25. schien sie an 9 Tagen kaum oder gar nicht,  ging der relativ ruhige  Oktober 2016 temperaturmäßig fast im langjährigen Durchschnitt liegend,  zu Ende. Der mittlere Luftdruck betrug 1021,5 hPa (Mittelwert 1013 hPa). Die Frühnebeltage hielten sich in Grenzen. Die Niederschlagsschwerpunkte lagen am 1., 20. und 24. Oktober mit 10, 14 und 18 l/qm.  
Mittleres Minimum:  6,9° C
(langj. Mittel  7,1°C)                          Mittleres Maximum:  13,7° C (langj. Mittel  14,5°C)

 

Am Anfang und in der Mitte zeigte sich  der  November 2016  noch von seiner milden Seite; am Ende sogar mit einigen 8-stündigen Sonnentagen   aber auch mit einer eisigen Nacht am letzten Tag. Durchschnittstemperatur, Sonnenscheindauer und Niederschlag lagen alle annähernd in der langjährigen Norm. Vom 4. bis 22. regnete es fast jeden Tag. Die höchste Tagesmenge fiel am 9. mit 14,0 l/qm. Die gefürchteten Nebelwetterlagen blieben weitgehend  aus.
Mittleres Minimum: 3,4°C (langj. Mittel  3,5°C)                             Mittleres Maximum:  8,2° C (langj. Mittel  8,1°C)

Im meteorologischen Herbst 2016 (Sept.-Nov.) wurden die Kriterien des Klimawandels sichtbar. Steigende Temperaturen, längere Sonnenscheindauer, aber geringere Niederschlagsmengen im Vergleich mit dem 30-jährigen Mittel kennzeichnen die Tendenz. Im Herbst wurde eine Mitteltemperatur von 11,6°C (10,8) erreicht. 348,5 Stunden (312,3) schien die Sonne. An  Regen fiel nur 147,0 (202,2) Liter pro qm.                      (Langjährige Mittelwerte in Klammern) 
    
Der Dezember 2016 wurde überwiegend von einer Hochdruckwetterlage geprägt. Der höchste Luftdruck wurde am 28. mit 1046 hPa gemessen, der mittlere des Monats betrug 1031,4 h/Pa. Dieser hohe Luftdruck hielt die Niederschläge in engen Grenzen, begünstigte die Nebelbildung und wirkte sich auch auf die Temperatur aus. Sie lag um 0,7°C unter dem langj.Mittel. Der Dez. ist in unserer Region der regenreichste Monat des Jahres. Eine noch geringere Menge wie in diesem Jahr fiel zuletzt im Jahre 1972 mit 8,4 l/qm.Die Sonnenscheindauer lag etwas über der Norm.

Mittleres Minimum:  0,2° C  (langj. Mittel  0,9° C)                             Mittleres Maximum:  3,9° C  (langj. Mittel  4,6° C)

* * * * * * * * 

Weitere Informationen über unser Wetter, wie Diagramme usw. finden Sie auf meiner Webseite unter:

http://netzwerk.wetter.com/wetterstation/1996/



Eigene Webseite von Beepworld
 
Verantwortlich für den Inhalt dieser Seite ist ausschließlich der
Autor dieser Homepage, kontaktierbar über dieses Formular!